WeiterWohnen
Das vorliegende Projekt stellt einen Ansatz für ein zeitgemäßes Studentenwohnheim, welches auf einem modularen Bausystem basiert, dar. Die Leitintention: nachhaltig und derart gestaltet, dass “echtes” Zusammenleben entstehen kann. Im Zentrum steht ein sogenanntes L-Modul, welches sich stapeln und überlagern lässt. Durch die daraus entstehende Struktur werden spannende Zwischenräume generiert– halböffentliche Bereiche und gemeinschaftliche Zonen, die gezielt Begegnungen fördern. Genau diese Orte machen ein lebendiges studentisches Umfeld aus und sollen mit gemeinschaftlichen Themen wie Kochbereichen oder Gemeinschaftsgärten bespielt werden. Im Erdgeschoss öffnet sich das Projekt zur Stadt hin: ein Café, Arbeitsbereiche und die Wohnheimorganisation schaffen eine offene, zugängliche „Basis“. Diese Zone bildet die Schnittstelle zwischen Bewohnern und Umfeld und macht das Gebäude zu einem aktiven Teil des Quartiers. Wesentlicher Gedanke hinter “WeiterWohnen” ist die Transformation, welche noch weitergedacht werden soll! Die Module sind nicht nur für die Phase des Studentenwohnens gedacht, sondern können durch Neu-sortierung nachfolgend aus als Tiny Houses weiterverwendet werden. So entsteht ein nachhaltiger und ressourcenschonender Lebenszyklus der einzelnen Bauelemente. Insgesamt verbindet “WeiterWohnen” modulare Architektur, gemeinschaftliche Räume und ein flexibles Nutzungskonzept – mit dem Ziel, ein Wohnumfeld zu schaffen, welches nicht nur Platz zum Wohnen bietet, sondern auch Raum für Austausch, Identifikation und Weiterentwicklung.